Skip to main content

Warum Dojo?

In diesem Text möchte ich ein paar interessante Einblicke darüber geben, warum in dieser Seite auch ein „Dojo“ vorkommt. Ich habe den Begriff ganz gewusst gewählt, denn er spiegelt meiner Meinung nach ganz toll die Beziehung zwischen Mensch und Hund wider. Fernöstliche Philosophie hat mich schon immer fasziniert, weshalb ich sie in meine Hundeerziehung einbaue, wo ich nur kann. Es lag daher nahe, dass diese Seite keine gewöhnliche Hundeschule ist, sondern vielmehr eine Art Dojo.

Was also hat es mit all dem auf sich?

„Dojo“ kommt aus dem Japanischen und bedeutet soviel wie „Ort des Weges“. Vielleicht hast du schon einmal Bekanntschaft mit einem Karatedojo gemacht, in dem Kampfpraktiken gelernt und trainiert werden.

Hier zeigt sich wahrscheinlich bereits, worauf ich hinaus will.

Ein Dojo ist also vor allem ein Ort, an dem man etwas Neues aufschnappt. Man ist dabei allerdings niemals alleine, sondern übt immer zusammen mit anderen. Sozusagen als eingeschworene Gemeinschaft. Ein Dojo kann also nicht nur ein Ort sein, sondern auch so etwas wie eine Bruderschaft. Eine starke Beziehung mit anderen, die ein gemeinsames Ziel haben und dafür durch dick und dünn gehen.

Und genau so etwas ist die Beziehung zu einem Hund, jedenfalls meiner Meinung nach.

Mit meinen Hunden übe ich zwar keine Kampfpraktiken ein, doch ich verbringe viel Zeit mit ihnen. Ich „trainiere“ zusammen mit ihnen, um sie besser zu verstehen. Sie lernen mich zu schätzen und weichen so gut wie nie von meiner Seite. Meine Hunde und ich sind genauso eine eingeschworene Gemeinschaft wie die Schüler in einem Dojo.

Aus diesem Grund gefällt mir die Bezeichnung ganz besonders gut. Der „Ort des Weges“ ist ein Sinnbild für die Beziehung Mensch-Hund. Ich finde ihn sehr passend für das, wofür das Hundehalten meiner Meinung nach steht. Ein stetiges Üben, aufeinander Achtgeben. Genau wie die Karateschüler ihrem Meister folgen, so folgen mir auch meine Hunde. Das Auskommen miteinander ist dabei natürlich immer von gegenseitigem Respekt geprägt.

Ohne meine Hunde könnte ich nicht leben (und sie wahrscheinlich auch nicht ohne mich). Genau deshalb passt der Begriff Dojo wie die Faust aufs Auge. Es ist ein Ort des Weges, der Hunde und Besitzer näher zusammenbringt. Der die Gemeinschaft zwischen Tier und Mensch stärkt und das Beste aus ihnen hervorbringt. Und natürlich steht Dojo wie gesagt auch für die Beziehung selbst: Das Dojo zwischen meinen Hunden und mir.

Ich weiß natürlich, dass das alles ein wenig abstrakt klingt. Allerdings halte ich es wichtig, meine Philosophie hier zu erwähnen, denn sie spiegelt sich in all meinen Taten wider. Der Respekt für unsere Begleiter, die Tiere mit denen wir einen Großteil unseres Lebens verbringen, steht auf peonydojo an erster Stelle.

Ich hoffe dieser Text hat dir gefallen und du verstehst besser, was das Ziel der Seite ist.