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joggen mit hund

4 Tipps fürs Joggen mit dem Hund

Du hast dich endlich aufgerafft und möchtest mit dem Joggen beginnen. Natürlich möchtest du deinen Hund dabei an deiner Seite haben. Du bist dir aber unsicher, ob dein bester Freund ein idealer Laufgefährte ist.

Oder du warst bereits mit deinem Hund joggen, doch es gab ein paar Probleme. Du konntest das Laufen nicht richtig genießen, weil dein Hund beispielsweise stark an der Leine gezogen oder sich vor dem Verkehr in der Stadt gefürchtet hat.

Eines ist sicher: Jeder gesunde Hund liebt es, zu laufen. Auch wenn es bei den ersten Versuchen noch nicht perfekt funktioniert, bloß nicht aufgeben! Jeder Hund kann lernen, wie er sich beim Joggen zu verhalten hat. Hier ein paar Tipps, damit der nächste Lauf ein Erfolg wird:

1. Der Charakter deines Hundes.

Betrachte deinen Vierbeiner etwas näher: Was sagt die Rasse deines Hundes über seinen Charakter aus? Ist er sehr aktiv oder schon nach mehreren 100 Metern aus der Puste? Ist er schnell gelangweilt, hat er einen guten Rückruf? Ist dein Hund friedlich, wenn er auf andere Artgenossen trifft oder ist er diesen eher abgeneigt? Läuft er gut an der Leine? Auch Alter, Größe und medizinische Gegebenheiten (u.a. alte Verletzungen, Übergewicht) sollten berücksichtigt werden.

2. Ruhiger Wald oder belebtes Wohngebiet: Wähle die passende Umgebung aus.

Wähle einen passenden Ort zum Joggen aus. Scheue Hunde bevorzugen wahrscheinlich eher einen einsamen Strand, Wald- oder Feldweg. Selbstbewusste Hunde haben sicher nichts gegen einer Dauerlauf durch einen belebten Park oder ein Wohngebiet. Solltest du mit deinem Hund durch die belebte Großstadt joggen wollen, suche eine geeignete Zeit aus, um es deinem Vierbeiner so angenehm wie möglich zu machen. Viele Hunde reagieren gestresst, wenn Lärm und Hektik Überhand nehmen. Am frühen Morgen oder spät abends ist es meist ruhiger in der Stadt.

An heißen Sommertagen jogge mit deinem Hund besser durch einen schattigen Wald oder Park, oder lasse ihn am Strand  baden, damit ihm die hohen Temperaturen nicht zu schaffen machen können.

3. Leine, Laufgeschirr und Co.: Wähle das richtige Equipment.

Hundeleine- ja oder nein? In Parks oder Wohngebieten ist eine Leine aufgrund von Gesetzgebung und Sicherheit ein Muss. Am Strand oder Wald kann auch mal auf eine Leine verzichtet werden, solange dein Hund einen guten Rückruf hat. Viele Hunde lieben es, frei neben Herrchen oder Frauchen zu laufen.

Laufgeschirr oder Halsband? Ein Laufgeschirr sorgt für einen angenehmeren Tragekomfort. Falls man doch einmal ruckartig Stopp machen muss, tut es dem Hund nicht weh. Falls du dich für ein Halsband entscheidest, stelle sicher, dass es nicht zu eng um den Hals deines Hundes sitzt.

Kurze oder lange Leine? Eine kurze Leine ist gut geeignet für den Lauf im Wohngebiet oder in der Stadt. So kannst du in einer Gefahrensituation schneller reagieren und dein Hund auch. Eine lange Leine erleichtert das Joggen mit Hund im Wald oder am Strand. Dein Hund wird es dir danken, wenn du ihm mehr Freiraum gewährst. Falls du noch mehr Zubehör suchst, dann kann ich diesen Shop empfehlen, der ziemlich viel Auswahl besitzt: https://www.hundeshop.de/

4. Genießt den Spaß zu zweit!

Vergiss den Spaßfaktor nicht: Mache immer nach ein paar Kilometern eine kurze Pause, um deinen Hund zum Beispiel zu loben, ihm Wasser zu geben oder ihn zur Belohnung umher schnüffeln zu lassen. Auch kurze Sprints oder Stöckchen werfen wird dein Hund begeistert mitmachen. Falls dein Vierbeiner friedlich und gesellig ist, ermögliche ihm andere Hunde, die ihr beide unterwegs trefft, zu begrüßen.

Falls dein Vierbeiner beim Joggen dennoch Probleme bereitet, erkenne, wodurch diese ausgelöst wurden. Hunde, die sich vor fahrenden Autos fürchten oder versuchen diesen nachzulaufen, würden in einem ruhigeren Gebiet ausgeglichener sein. Hunde, die stark an der Leine ziehen, haben das bei Fuß gehen noch nicht verinnerlicht. Aber keine Sorge, jeder Hund kann das lernen. Sorge beim Training für eine ruhige Umgebung und übe mit einer kurzen Leine.

Bestrafe deinen Hund nicht, sondern greife auf bewährte Mittel wie Lob, Streicheleinheiten und/ oder Leckerli zurück, wenn er sich richtig verhält. Diese Methoden können ebenso beim Erlernen anderer Kommandos verwendet werden. Jeder Hund lernt unterschiedlich schnell, sei geduldig und versuche deinen Hund nicht zu überfordern.

admin

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