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Was ist bei der Adoption von Hunden wichtig?

Einem Hund eine zweite Chance zu geben, ist eine noble Tat, die einhergeht mit viel Geduld und Verantwortung.

Es ist ratsam sich vor der Adoption gründlich zu informieren, Hundeequipment zu besorgen, das eigene Zuhause hundesicher zu machen und/ oder den Vermieter um Einverständnis zu bitten. Besonders, wenn man noch keine Erfahrungen mit Hunden hat, kann das ein oder andere Gespräch mit Hundebesitzern von Vorteil sein.

Auch in Internetforen oder in Hunderatgebern gibt es hilfreiche Tipps. Es sollte durch Überlegungen und sorgfältige Planung im Vorfeld der Adoption sichergestellt werden, dass der adoptierte Hund nicht wieder ins Tierheim zurückmuss.

Hunde haben eine Lebenserwartung von 10-15 Jahren.

Jeder zukünftige Hundehalter sollte sich die folgenden Fragen stellen, bevor er adoptiert: Bin ich bereit, die Verantwortung für diese Zeit zu übernehmen? Verfüge ich über die finanziellen Mittel, um für die medizinische Versorgung des Hundes, Futterkosten, Hundesteuer und Versicherung aufzukommen?

Weiß ich, wo mein Hund unterkommen kann, wenn ich in den Urlaub fahre oder unerwartet für längere Zeit ins Krankenhaus muss?

Kriterien bei der Hundewahl

Du solltest dir einen Hund auswählen der charakterlich zu dir passt, denn jeder Hund ist anders. Wichtige Kriterien bei der Wahl eines Hundes sind:

  • Das Alter des Hundes: Welpen und Jungtiere können mehr Geduld, Aufmerksamkeit und Training benötigen als ausgewachsene Hunde.
  • Das Geschlecht: Erkundige dich über die Läufigkeit von Hündinnen. Informiere dich über Sterilisation und Kastration.
  • Die Rasse: Was sagt die Rasse des Hundes über sein Wesen aus?
  • Die Größe: Ist die Größe des Tieres angemessen für eine Wohnung/ Haus/ Garten?
  • Das Wesen: Ein Kontaktbesuch ist wichtig, um herauszufinden, ob Mensch und Hund zusammenpassen.
  • Die Aktivität: Passt die Aktivität des gewünschten Hundes zu deinen Gewohnheiten.
  • Die Verträglichkeit: Das Tierheim sollte Auskunft geben über die Verträglichkeit mit anderen Hunden, anderen Haustieren, und Kindern.

Die „Vorgeschichte“ des Hundes

Über das frühere Leben des Hundes können Tierheime meist keine Auskunft geben, da viele der dort lebenden Hunde ausgesetzt wurden. Oft erkennt man am Verhalten des Hundes, ob er negative Erfahrungen gesammelt hat. Man sollte wissen, dass eine Adoption mit viel Liebe und Geduld verbunden ist. Der Hund muss „vertrauen“ erst wieder lernen.

Falls das Tierheimpersonal keine konkreten Aussagen über die Verträglichkeit des Hundes machen kann, solltest du den Hund vor der Adoption genau unter die Lupe zu nehmen, u.a. ein Spaziergang, Kontaktbesuch mit der ganzen Familie.

Woran man gute Tierheime erkennt?

Gute Tierheime sind recht einfach zu erkennen. Hierzu gibt es ein paar Tipps:

  • Die Homepage des Tierheims sollte alles Wichtige zum Thema Adoption abhandeln und Ratschläge anbieten (z.B. Was sollte ich beachten, bevor ich einen Hund adoptiere?).
  • Der Gesamteindruck des Tierheims des Tierheims sollte überzeugen (Sauberkeit, freundliches Personal, Verfassung der Tiere, etc.).
  • Das gewünschte Tier sollte über alle nötigen Impfungen und einen Mikrochip verfügen.
  • Seriöse Tierheime müssen wirtschaftlich arbeiten und sind nicht auf Profit aus. Bei ihnen steht das Wohl des Tieres im Vordergrund. Die Kosten der Adoption (Schutzgebühr) sollten nicht mehr als 500 Euro überschreiten.
  • Gute Tierheime helfen mit Tipps und Ratschlägen, erklären den Adoptionsprozess gewissenhaft und händigen Interessenten beispielsweise Informationsbögen aus. Auch nach der Adoption sollten sie bei Problemen behilflich sein.

Private Pflegestellen für Tiere arbeiten Hand in Hand mit den Tierheimen. Auch hier kann man einen Kontaktbesuch arrangieren. Positiv anzumerken ist, dass Pflegefamilien ihren Hund perfekt kennen und genau Auskunft über Verhalten und Eigenschaften des Tieres geben können.

bushido

Bushido

Was bitte ist „Bushido“? Das weiß doch jeder Jugendliche in Deutschland: Ein umstrittener Sänger. Nur hat der seinen Namen in der japanischen Tradition geklaut. Wörtlich bedeutet das „Weg des Kriegers“. Und gemeint damit ist der Ehren- und Verhaltenskodex der japanischen Ritter ab dem Mittelalter.

Neu erfunden wurde das alles nicht, sondern das Bushido bediente sich beim Shintoismus, beim Buddhismus und auch beim chinesischen Konfuzianismus. Bekannt wurden die Krieger auch als Samurai.

Der Gegner als Freund

Bushido hat heute durchaus noch seine Bedeutung in den traditionellen japanischen Kampfkünsten. Im Sport  ist der Gegner nicht als Feind zu betrachten. Er soll vielmehr als Freund gesehen werden, der es einem ermöglicht, seine eigenen Fähigkeiten zu testen.

Das Prinzip Bushido geht jedoch weiter, als es auf den ersten Blick aussieht. Die Treue bedeutet auch Treue zu den eigenen Prinzipien und der eigenen Geschichte gegenüber. Damals war der Kaiser die höchste Instanz, und auch noch heute wird der Kaiser quasi religiös verehrt.

Hier geht es um einen gewissen Stoizismus, die Gleichgültigkeit gegenüber Verletzungen und Tod. Dafür sind innere Werte heilig: Ehre, Mut, Treue, das gegebene Wort. Und, das zu tun, was gut und gerecht ist. Leben, wenn es das Gute bedeutet zu leben und sterben, wenn das der beste Weg erscheint.

Todessehnsucht

Oder auch zu leben, obwohl das schmerzhafter ist als der Tod. Und vor allem: Lernen, sich nie zu beschweren trotz körperlicher oder seelischer Qualen. Es ist also alles andere, als ein Zuckerschlecken.

Man sollte sterben mit dem Bewusstsein, das es die Samurai-Ehe gebietet. Nicht einmal ein unbedachtes Wort darf er sagen. Und Schlemmen erst recht nicht.

Wie im Christentum auch, sind die Eltern zu ehren. Im Kriegsfall darf das eigene Leben keine Rolle spielen. Hinzu kommen etwas sonderbare Forderungen: Ein Samurai darf nie mit den Füßen in Richtung seines Herrn schlafen (!?) Und selbst wenn der Samurai sein Leben lassen muss, sollte er doch lächelnd sterben. Keine einfache Aufgabe!

Zu verwöhnt, um den Kriegerweg zu gehen

Heute stellt sich in Japan  wie auch im Westen die Frage nach Werten in einer reichen Konsumwelt. Damit einher gingen Luxus und Bequemlichkeit – die Lichtjahre von den Samurai entfernt sind.  Religion spielt kaum noch eine Rolle als Vorbild.  Hier könnte  Bushido interessant sein, als fernes Vorbild an Treue und Altruismus.

In Japan wird das Bushido noch heute oft als ein allgemeines Ideal betrachtet, ohne dass  sich heute noch jemand völlig danach richtet. Dafür sind die Originalregeln aus dem Mittelalter zu weit entfernt vom heutigen Lifestyle.

Die Samurai haben es in der Kinowelt weit gebracht. Vor allem japanische Filme schwelgten noch in der  Samurai-Nostalgie. Dass die Samurai-Tradition auch im Westen nicht halt gemacht hat, zeigen eine ganze Reihe von Video- und Computerspielen: „Way of the Samurai“, „First Samurai“, „Dawn of the Samurai“, etc.

Warum PETA die beste Tierschutzorganisation ist

Die Tierschutzorganisation PETA e.V. wurde 1993, als eine Schwesterorganisation der PETA USA, in Deutschland gegründet. Weitere Gründungen erfolgten in Asien, Australien, Teilen Europas und Indien.

PETA gehört mit fünf Millionen Unterstützern zu einer der größten Tierschutzorganisationen weltweit. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Bild des Tieres in der öffentlichen Meinung zu wandeln und kämpfen für die Rechte von Tieren. PETA will die Menschen dazu bewegen, Tierquälerei und –ausbeutung zu erkennen, in Frage zu stellen und aktiv dagegen vorzugehen. Die Organisation wünscht sich eine Welt ohne Tiernutzung, Tierquälerei und Tiermissbrauch.

Was PETA so einzigartig und unterstützenswert macht, sind ihre visuell starken Protestaktionen und politischen Forderungen zum Wohle des Tieres.

Tiere sind keine Lebensmittel

Ein Ei zum Frühstück, ein saftiges Steak zum Mittag – das ist normal. Ein Löwe wird in Afrika von Amateurschützen erlegt oder Touristen nutzen eine Schildkröte als Surfbrett in Australien – und die Öffentlichkeit ist empört.

PETA macht keinen Unterschied zwischen sogenannten Nutztieren und exotischen Tieren. Sie werben für Veganismus und klären auf, wie viele Tiere jährlich für die Lebensmittelindustrie umgebracht werden, und was für Qualen die Tiere in ihrem oftmals kurzen Leben erfahren müssen. Die Organisation weist daraufhin, welche katastrophalen Folgen Fleisch- und Milchindustrie für unseren Planeten haben.

Zusätzlich erfährt man, dass der Verzehr von Fleisch und tierischen Produkten für Diabetes, Herzkrankheiten, Krebs und Übergewicht verantwortlich gemacht werden kann.

Tiere sind keine Versuchsobjekte

Jährlich werden mehr als 12 Millionen Tiere in Experimenten für Medikamente und Schönheitspflege ihrer Freiheit beraubt, misshandelt und getötet. All dies geschieht, obwohl Tierversuche gar nicht aufzeigen können, wie der menschliche Organismus auf ein Medikament oder kosmetisches Produkt reagiert.

PETA setzt sich aktiv gegen Tierversuche ein und versucht durch Plakate und Videos, Politiker und Öffentlichkeit aufzuklären. Initiativen wie Unterschriftensammlungen und Protestmärsche werden auch genutzt, um Aufmerksamkeit zu erregen.

Tiere sind keine Zulieferer für die Modeindustrie

Jährlich werden mehrere Millionen Tiere ausgebeutet und getötet, damit sich der Mensch in Leder, Wolle und Seide kleiden kann. Bei der Daunenherstellung wird das Federvieh bei lebendigem Leib gerupft. PETA macht mit Protestaktionen auf die brutale Ausbeutung aufmerksam, bei denen sie der Öffentlichkeit gehäutete Tiere oder Ähnliches zeigen.

Tiere sind keine Unterhalter

Die PETA-Tierschutzorganisation engagiert sich gegen die Ausbeutung von Tieren zur Unterhaltung des Menschen. Zirkusse, Zoo, Pferde- und Hunderennen stehen hierbei im Fokus.

Tiere als Haustiere

Beinahe in jedem deutschen Haushalt findet man ein Haustier. Oft werden die Tiere jedoch nicht artgerecht gehalten, vernachlässigt oder ausgesetzt.

PETA argumentiert, dass in einer Welt, in der Tiere frei leben könnten, eine Domestikation von Tieren nicht notwendig wäre.

Auf ihrer Internetseite geben sie Tipps über artgerechte Haltung, warnen vor dubiosen Zoohandlungen und rufen zu Unterschriftensammlungen auf. Zudem machen sie darauf aufmerksam, dass es sinnvoller ist, einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren als die Tierzuchtindustrie zu unterstützen, indem man ein Tier in der Tierhandlung oder vom Züchter kauft.

PETA Deutschland e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich ausschließlich aus Spenden finanziert. Mit einer Spende von nur 10 Euro kann man PETA-Protestorganisationen unterstützen, 25 Euro helfen juristische Verfahren zu finanzieren und 50 Euro sind ausreichend, um die Misshandlung von Tieren zu dokumentieren. Weitere Informationen findet ihr auf www.peta.de.

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Der richtige Zeitpunkt für den Deckakt

Der Deckversuch sollte richtig durchgeplant sein, da der passende Rüde oftmals nicht in der Nähe wohnt und man mit der Hündin verreisen muss. Es ist deshalb wichtig, sich vorab über die Methoden zur Erkennung der optimalen Deckzeitphase zu informieren. Das spart Geld und schützt vor Enttäuschung.

Wann ist der richtige Deckzeitpunkt?

Nach dem Eisprung (Ovulation) müssen die Eizellen der Hündin einen Reifungsprozess durchlaufen. Die Empfängnis (Konzeption) ist somit zwischen dem zweiten und fünften Tag möglich. Der optimale Zeitpunkt für den ersten Deckversuch ist der zweite oder dritte Tag nach der Ovulation.

Der zweite Deckversuch sollte am vierten oder fünften Tag stattfinden. Falls nur ein Deckversuch unternommen werden soll, sollte dieser in der ersten Hälfte des Deckzeitraumes erfolgen.

Methoden zur Erkennung des richtigen Deckzeitpunkts

Zu den hierbei genutzten Methoden gehören:

  • Äußere Untersuchung: Vor der Ovulation sind die Schamlippen der Hündin weich und schlaff. Während des Eisprungs schwellen diese an. Wenn die Hündin das Stadium der Trächtigkeit erreicht hat, sehen die Schamlippen faltig und runzelig aus. Diese Methode gilt als unpräzise, da jede Hündin anders ist.

Der Scheidenausfluss ist zu Beginn der Läufigkeit blutrot, wird heller und versiegt schließlich. Auch diese Variante gilt als unzuverlässig.

Der Duldungsreflex, bei dem die Hündin ihr Hinterteil anderen Artgenossen präsentiert, kann zwischen 24 Stunden und 14 Tagen andauern und ist somit auch keine zuverlässige Methode.

  • Innere Untersuchung: Zu den inneren Methoden zählen die Vaginalzytologische Untersuchung (Scheidenabstrich) und die Vaginoskopie. Mit beiden Methoden kann der Tierarzt feststellen, in welchem Zyklusstadium sich die Hündin befindet und über den optimalen Deckzeitpunkt Auskunft geben.

Beim Scheidenabstrich wird eine Probe vom Sekret des Gebärmutterhalses entnommen und mikroskopisch betrachtet. Bei der Vaginoskopie wird das Aussehen der Vaginalschleimhaut mit einem Scheidenspekulum betrachtet.

Beide Untersuchungen gelten als ungenau und veraltet, geben aber Aufschluss auf Gegebenheiten wie Tumore und Infektionen, die einer Schwangerschaft der Hündin entgegenstehen können.

  • Progesteronbestimmung: Kurz vor der Ovulation wird das Hormon Progesteron freigesetzt. Nach dem Eisprung steigt die Produktion des Hormons rasch an. Testprodukte zur Ermittlung des Progesterons sind im Handel erhältlich. Vielen dieser Test Kits gelten als unzuverlässig. Man sollte bei anderen Züchtern oder beim Tierarzt Rat suchen, um den passenden Test zu finden.
  • Sonographie: Hierbei wird eine Ultraschalluntersuchung der Eierstöcke vorgenommen, bei der der Decktermin ermittelt wird. Diese Methode ist kostenintensiv und sehr präzise.

Zusammenfassung

Ein erfahrener Züchter kann die Begutachtung der Schamlippen und des Ausflusses alleine erfolgreich durchführen, solange die Hündin kooperiert. Beide Methoden gelten als unpräzise. Die vaginalzytologische Untersuchung und die Vaginoskopie können nur von einem Tierarzt unternommen werden.

Zuverlässige Progesterontests sind im Handel erhältlich.

Kommunikation mit anderen Züchtern kann hierbei hilfreich sein, um das richte Präparat zu finden. Sonographie ist kostenintensiv, kann aber den optimalen Decktermin ermitteln. Es gibt Tierärzte, die sich auf das Zuchtgeschehen spezialisieren und Züchtern mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

freunde

Darum sind Hunde die besten Freunde des Menschen.

„Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere.“ Das Zitat des deutschen Philosophen Arthur Schopenhauers spiegelt wieder, warum das Band zwischen Mensch und Tier so bedeutsam ist. Es ist besonders auf Hunde übertragbar.

Auf die Frage „Warum der Hund der beste Freund des Menschen ist?“ findet man in Internetforen eine Menge Antworten. Die meisten Antworten haben eines gemein: Loyalität und Treue des Hundes sind allen Hundebesitzern sehr wichtig und die Gründe, warum er ihr bester Freund ist.

Hunde sind Rudeltiere, denn fühlen sie sich wohl in Gemeinschaft. In der freien Natur würden sie sich zu einem Rudel zusammenschließen, in der eine Rangordnung vorgegeben ist. In unserer modernen Gesellschaft stellt die Menschenfamilie einen Ersatz dar.

Heute sind Hunde Familienmitglieder, und auch in der Familie gibt es eine Rangordnung. Hunde nehmen in der Regel den richtigen Rang ein. Ist dies nicht der Fall, dann liegt es am Menschen, ihrem Hund den Platz zu zeigen.

Die Rolle des Hundes im Wandel der Zeit

Die Partnerschaft zwischen Mensch und Hund geht bereits Jahrhunderte zurück. Hunde wurden schon immer vielfältig eingesetzt, was auf seine Anpassungsfähigkeit zurückzuführen ist.

Das Bild des Hundes hat sich im letzten Jahrhundert gewandelt. Wo Hunde damals als Hüte- oder Jagdhunde eingesetzt wurden, werden sie heute als Haus- und Wachtiere gehalten. Zusätzlich werden sie in Armee und Polizei als Spür- und Drogensuchhunde gebraucht.

Auch aus der Behindertenbegleitung sind Hunde nicht mehr wegzudenken. Ihr treues Wesen macht sie zum perfekten Gefährten für Blinde und Gehörlose. Sie unterstützen diese Menschen in ihren täglichen Aktivitäten, sind Freund und Helfer. Hunde werden zudem in der Arbeit mit geistig behinderten Menschen eingesetzt. Sie agieren hier als eine Art Sozialhelfer.

Hunde in der heutigen Gesellschaft

In unserer heutigen Gesellschaft, in der emotionale und soziale Bedürfnisse eine nebensächliche Rolle spielen, gibt der Hund einen idealen Partner ab. Durch die Benutzung sozialer Netzwerke im Internet entfremdet sich der Mensch von anderen Menschen. „Freundschaften“ werden online gepflegt, man trifft sich nur noch selten in der Realität.

Der Mensch vereinsamt. Daher übernehmen Hunde oft die Rolle des Freundes oder Partners. Sie begrüßen uns freundlich, sobald wir nach Hause kommen. Sie fordern Aufmerksamkeit und schenken Aufmerksamkeit. Sie sind da, wenn man sie braucht und gebraucht werden möchte. Menschen, die ihre Hunde nachts mit im Bett schlafen lassen, mit ihnen das Essen teilen oder sie mit in den Urlaub nehmen, sind schon längst keine Seltenheit mehr.

Sie besitzen die Fähigkeit, Gestik und Gemütszustand des Menschen zu interpretieren und angemessen darauf zu reagieren. Ist der Mensch traurig, können Hunde die Funktion des Trösters und Zuhörers übernehmen. Ihre Anwesenheit wirkt beruhigend auf den Menschen.

Hunde sind nicht nur anpassungsfähig, sie sind auch anpassungswillig. Es scheint, als lege es im Wesen des Hundes, gefallen zu wollen. Hunde möchten ihren Menschen glücklich machen. Sie sind willig Tricks zu lernen und uns auf Spaziergängen zu begleiten. Die Zuneigung des Hundes ist nicht an Bedingungen geknüpft. Hunde sind nicht interessiert an Geld und Statussymbolen. Im Gegensatz zum Menschen enttäuschen, lügen und verurteilen sie nicht. Sie lieben bedingungslos, sind ehrlich und loyal. Hunde übernehmen zusätzlich die Funktion eines Wachdienstes.

Sie warnen Herrchen vor Gefahren und beschützen ihn, wenn es nötig ist.

joggen mit hund

4 Tipps fürs Joggen mit dem Hund

Du hast dich endlich aufgerafft und möchtest mit dem Joggen beginnen. Natürlich möchtest du deinen Hund dabei an deiner Seite haben. Du bist dir aber unsicher, ob dein bester Freund ein idealer Laufgefährte ist.

Oder du warst bereits mit deinem Hund joggen, doch es gab ein paar Probleme. Du konntest das Laufen nicht richtig genießen, weil dein Hund beispielsweise stark an der Leine gezogen oder sich vor dem Verkehr in der Stadt gefürchtet hat.

Eines ist sicher: Jeder gesunde Hund liebt es, zu laufen. Auch wenn es bei den ersten Versuchen noch nicht perfekt funktioniert, bloß nicht aufgeben! Jeder Hund kann lernen, wie er sich beim Joggen zu verhalten hat. Hier ein paar Tipps, damit der nächste Lauf ein Erfolg wird:

1. Der Charakter deines Hundes.

Betrachte deinen Vierbeiner etwas näher: Was sagt die Rasse deines Hundes über seinen Charakter aus? Ist er sehr aktiv oder schon nach mehreren 100 Metern aus der Puste? Ist er schnell gelangweilt, hat er einen guten Rückruf? Ist dein Hund friedlich, wenn er auf andere Artgenossen trifft oder ist er diesen eher abgeneigt? Läuft er gut an der Leine? Auch Alter, Größe und medizinische Gegebenheiten (u.a. alte Verletzungen, Übergewicht) sollten berücksichtigt werden.

2. Ruhiger Wald oder belebtes Wohngebiet: Wähle die passende Umgebung aus.

Wähle einen passenden Ort zum Joggen aus. Scheue Hunde bevorzugen wahrscheinlich eher einen einsamen Strand, Wald- oder Feldweg. Selbstbewusste Hunde haben sicher nichts gegen einer Dauerlauf durch einen belebten Park oder ein Wohngebiet. Solltest du mit deinem Hund durch die belebte Großstadt joggen wollen, suche eine geeignete Zeit aus, um es deinem Vierbeiner so angenehm wie möglich zu machen. Viele Hunde reagieren gestresst, wenn Lärm und Hektik Überhand nehmen. Am frühen Morgen oder spät abends ist es meist ruhiger in der Stadt.

An heißen Sommertagen jogge mit deinem Hund besser durch einen schattigen Wald oder Park, oder lasse ihn am Strand  baden, damit ihm die hohen Temperaturen nicht zu schaffen machen können.

3. Leine, Laufgeschirr und Co.: Wähle das richtige Equipment.

Hundeleine- ja oder nein? In Parks oder Wohngebieten ist eine Leine aufgrund von Gesetzgebung und Sicherheit ein Muss. Am Strand oder Wald kann auch mal auf eine Leine verzichtet werden, solange dein Hund einen guten Rückruf hat. Viele Hunde lieben es, frei neben Herrchen oder Frauchen zu laufen.

Laufgeschirr oder Halsband? Ein Laufgeschirr sorgt für einen angenehmeren Tragekomfort. Falls man doch einmal ruckartig Stopp machen muss, tut es dem Hund nicht weh. Falls du dich für ein Halsband entscheidest, stelle sicher, dass es nicht zu eng um den Hals deines Hundes sitzt.

Kurze oder lange Leine? Eine kurze Leine ist gut geeignet für den Lauf im Wohngebiet oder in der Stadt. So kannst du in einer Gefahrensituation schneller reagieren und dein Hund auch. Eine lange Leine erleichtert das Joggen mit Hund im Wald oder am Strand. Dein Hund wird es dir danken, wenn du ihm mehr Freiraum gewährst. Falls du noch mehr Zubehör suchst, dann kann ich diesen Shop empfehlen, der ziemlich viel Auswahl besitzt: https://www.hundeshop.de/

4. Genießt den Spaß zu zweit!

Vergiss den Spaßfaktor nicht: Mache immer nach ein paar Kilometern eine kurze Pause, um deinen Hund zum Beispiel zu loben, ihm Wasser zu geben oder ihn zur Belohnung umher schnüffeln zu lassen. Auch kurze Sprints oder Stöckchen werfen wird dein Hund begeistert mitmachen. Falls dein Vierbeiner friedlich und gesellig ist, ermögliche ihm andere Hunde, die ihr beide unterwegs trefft, zu begrüßen.

Falls dein Vierbeiner beim Joggen dennoch Probleme bereitet, erkenne, wodurch diese ausgelöst wurden. Hunde, die sich vor fahrenden Autos fürchten oder versuchen diesen nachzulaufen, würden in einem ruhigeren Gebiet ausgeglichener sein. Hunde, die stark an der Leine ziehen, haben das bei Fuß gehen noch nicht verinnerlicht. Aber keine Sorge, jeder Hund kann das lernen. Sorge beim Training für eine ruhige Umgebung und übe mit einer kurzen Leine.

Bestrafe deinen Hund nicht, sondern greife auf bewährte Mittel wie Lob, Streicheleinheiten und/ oder Leckerli zurück, wenn er sich richtig verhält. Diese Methoden können ebenso beim Erlernen anderer Kommandos verwendet werden. Jeder Hund lernt unterschiedlich schnell, sei geduldig und versuche deinen Hund nicht zu überfordern.